Interkulturelle Dialoge - Völkerverständigung

Ein Bericht von Prof. Gerdi Sobek-Beutter

Verfolgen Sie die Geschichte von Ilyas auf wuerttembergweb. Lassen Sie sich durch das Schicksal des Kindes bewegen. Lesen Sie, was zivilgesellschaftliche Initiativen, was bürgerschaftliches Engagement aus Württemberg und Baschkortostan fertig bringen. Unmögliches wird möglich, wenn Menschen sich für Andere stark machen.
 

AUS TRAGÖDIE ENTSTEHT BEGEGNUNG

 "Das Leid hat keine Nationalität. ... Vielleicht hat diese furchtbare Prüfung unsere Länder zusammengebunden".

heißt es in einem Schreiben der Angehörigen der Verunglückten der Flugzeugkollission vom Bodensee im Juli 2002 an alle Anteilnehmenden.

 In der Tat haben beide Länder seitdem immer engere Kontakte geknüpft.

2003 wurde in Ufa ein Protokoll über die Zusammenarbeit der Länder Baschkortostan und Baden-Württemberg unterzeichnet.

Es entwickelten sich vielfältige Projekte und Partizipationsprojekte. Weit über den Bodenseeraum hinaus engagierten sich zunehmend immer mehr Menschen an diesen Projekten.

In der Landeshauptstadt Stuttgart entstanden unter dem Titel "Interkulturelle Dialoge und Völkerverständigung" Begegnungen und Partizipationsprojekte im Bereich Darstellende Kunst, Musik und das breit angelegte humanitäre Hilfsprojekt ILYAS

Aus diesem "Humanitären Partizipationsprojekt Ilyas" hat sich bereits per gegenseitigem Vertragsabschluß zwischen Hochschulen in Baden-Württemberg/Berlin und Baschkortostan ein "Forschungsprojekt Logopädie"entwickelt. In Entwicklung begriffen ist ein großes Projekt im universitären Bereich, in der Kinder-Medizin. Kooperationen /Gastspielaufenthalte im Bereich Darstellende Kunst und Musik schreiten voran. Ein großes Filmprojekt "Begegnungen - Wege-Blicke-Kreuzungen 1914-2014" ist in Kooperation mit dem Staatlichen Baschkirischen Fernsehen und mit dem Württemberger Telefonbuchverlag im Entstehen.

Auf wuerttembergweb finden Sie von 2010 bis 2014 dieser "Net-Filmserie". Die Inhalte der Kurzfilme sind Berichte über West–Ost-Begegnungen, die während dieser Zeitspanne entstehen. Hier finden Sie mehr zu den Hintergründen der "Net-Filmserie".

Schauen Sie sich die Geschichte in den Folgen der "Net-Filmserie" an. Verfolgen Sie bis 2014 wie ein Dokumentarfilm mit szenischen Elementen gemacht wird und aus welchen Geschichten er sich zusammensetzt.

 

VERBORGENE GESCHICHTEN AUS BADEN-WÜRTTEMBERG

   1. Ilyas

Ilyas ist ein fünfjähriger baschkirischer Junge. Er hat ein Franceschetti-Syndrom,eine Spalte des harten und weichen Gaumens, er hört schwer, sein Unterkiefer ist zu kurz. Durch die problematische Pathologie seiner Atemwege ist er von Geburt an in Lebensgefahr.

   2. Blaue Kamee 

Hören und sehen Sie die Geschichte einer Theaterbegegnung. Das russische Musical Blaue Kamee. Es kam im Königlichen Kurtheater in Bad Wildbad im Schwarzwald zur Aufführung. Wie kam es dazu? - Durch: Nachbarn. ...

   3. Aigul

Aigul Bachtijarova ist 21 Jahre alt und kommt aus der russischen Republik Baschkortostan. Sie ist zum ersten Mal in Deutschland. Die Studentin besucht Stuttgart, weil sie auf den Spuren ihres Urgroßvaters wandeln will. Im Ersten Weltkrieg war er in Stuttgart als Kriegsgefangener.    

 

   4. Mikhail

Mikhail Rabinovich, der Direktor des Staatlichen Russischen Akademischen Dramatischen Theaters in Ufa, ist mit dem Dialog-Projekt "Berufliche Kompetenzen im europäischen Kontext: Ufa-Überlingen-Stuttgart" nach Stuttgart gekommen.

   5. Zulfia

Ein Forschungsprojekt Logopädie. Schreckliches kommt immer unerwartet. Eine Mutter unter vielen. Spezialisten aus Baden-Württemberg treffen sich in Baschkortostan. Das UNESCO-Komitee der russischen Republik Baschkortostan, das Bildungsministerium und das Fortbildungsinstitut unterstützen die Initiativen der Heilpädagogen.

 

Fortsetzung folgt...


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