Unsere Projekte

Die Begegnungsprojekte werden unter dem Dachthema "Berufliche Kompetenz im europäischen Kontext" durchgeführt. Unsere Partnerin in Baschkortostan ist die designierte Projektleiterin Frau Venera Farganova. Sie koordiniert die Projekte in Ufa. Für das UNESCO-Komitee Baschkortostan leitet sie die einzelnen damit im Zusammenhang stehenden  Projekte. Wir sind in den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Forschung und Bildung aktiv.

Unser Arbeits- und Vorgehensmodell heißt „K.u.K.u.K.“. Es bezeichnet unsere Arbeitsmethode: Kommunikation und Koordination und Kooperation. Dieses Modell haben wir auf Bitte der Ministerien in Ufa anlässlich der Präsentation des Landes Baschkortostan 2013 im Hauptquartier der UNESCO in Paris unter dem Thema: „Best practice of sustainable education“ vorgestellt.

Nach diesem Modell führen wir Gespräche.Entweder vor Ort persönlich oder digital per Mail oder per Skype. Die Dialoge dienen dem Wissenstransfer. Auf diesem Weg koordinieren wir unsere internationale Zusammenarbeit, und unterstützen  unsere Partner bei der Entwicklung von Konzepten für Begegnungen und Projekte. Wir stellen unsere umfangreichen internationalen Netzwerke zur Verfügung. Die jeweiligen Partner arbeiten autonom.

1. Aktuelle Projekte 2015 — 2018

Deutschland-Tournee-Abschluss der Gruppe des AKADEMISCHEN RUSSISCHEN DRAMATISCHEN THEATER der Republik Baschkortostan aus Ufa mit dem Stück "Schneesturm" am Bodensee 

Ausstellung  „Freundeskreis "Brücke nach Ufa" e. V. – 15 Jahre Brückenbau" und die "Fortsetzung"

Schülerprojekt "Pflanze deinen eigenen Zirbelkieferbaum"

Fotoausstellung MONISTO

"Waffelhütte am Weihnachtsmarkt 2017 in Überlingen"

Jugendprojekt „Play, learn and act together“ der Jörg-Zürn-Gewerbeschule - Fortsetzung

Jugendprojekt: „Play, learn and act together“ 

Jugend - Kunstprojekt: „Freundschaft, Heimat, Menschlichkeit und Liebe bedürfen keiner Worte“

"Weihnachtsmarkt 2016 in Überlingen"

Teilnahme an dem Festival "Ariadna's Thread" in Moskau in November 2016

"Reise an den Ural"

Dokumentarfilm „Wir sind ein Gespräch“, Präsentationen im Haus der Geschichte, Stuttgart; in Pressezentrum der Republik Baschkortostan in Moskau; im Kino Überlingen

„Handwebereiausbildung in Salavat“

Orthopädische Schuhe

Sozial-psychiatrischer Kongress in Ufa

Deutsch-Russisches Kulturfestival in Ufa

 

2. Projekte von 2002 — 2014

Kunst: „Verborgene Geschichten“, Dokumentarfilm „Wir sind ein Gespräch“, „Europäischer Theaterdialog“, „Meisterklasse Wort und Musik“.

Wissenschaft: „Projekt Ilyas“, „Medizinische Schuhe“

Forschung: „Forschungsprojekt Logopädie“, „Jugend forscht“, „Wasser-Sonne-Leben“, „Biogas aus Algen“

Bildung: „Lehrerfortbildung“, „Inklusion“, „Handwebereiausbildung in Salavat“

3. Projekte in Planung

4. Unser Modell K.u.K.u.K.

Herbstprojekt „Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft: Aus der Geschichte lernen.“

 

Hintergrunde

Prishib, einem Dorf, etwa 90 Autominuten von Ufa entfernt. Ein deutsches
Dorf mitten in Baschkortostan. In den anderen deutschen Familien auf der
sogenannten „Sprachinsel Prishib / Alexejewka“ ist der schwäbische
Dialekt Muttersprache. Ab der ersten Klasse lernen die Kinder dann
Russisch und Hochdeutsch, denn das Schwäbische ist keine Schriftsprache.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besaß das russische Zarenreich
riesige Gebiete unbewohnten Landes. Um der Finanznot des
Staatshaushaltes entgegenzuwirken erlaubte es Zarin Katharina II.
ausländischen Staatsbürgern, sich in diesem Gebieten anzusiedeln und
versuchte so, potentielle Steuerzahler anzulocken. Etwa 100.000
Menschen, vor allem aus Süd- und Südwestdeutschland, gründeten
daraufhin Kolonien auf dem Boden der heutigen Ukraine, ebenso wie in
Gebieten nahe der Wolga und der Schwarzmeerküste.Der große
Kinderreichtum dieser Einwanderer führte innerhalb von 150 Jahren zu
einer Versiebzehnfachung der deutschen Bevölkerung in Russland. So
entstanden neben den Mutterkolonien tausende Tocherterkolonien –
deutsche Siedlungen sogar bis nach Sibirien. Zu diesen neueren Kolonien
gehören auch die Dörfer in Baschkortostan. Neben Prishib und Alexejewka
wurden zwischen 1906 und 1910 neun weitere deutsche Dörfer in der
Nähe von Ufa gegründet.
Informationen über die Baschkiren am südlichen Ural datieren zurück auf
das 10. Jahrhundert. Um 1220 unterwarf Dschingis Khan die baschkirischen
Stämme, die dort lebenden Magyaren wurden dabei endgültig vernichtet.
Die Baschkiren blieben bis Mitte des 16. Jahrhunderts unter der Herrschaft
der Goldenen Horde. Nachdem Russland 1552 das Khanat Kasan
eingenommen hatte, wandten sich die baschkirischen Völker nach und
 
nach dem Nachbarreich im Westen zu, vor allem weil sie in
umherziehenden Nomadenvölkern, die von Osten her immer wieder über
das Land herfielen, eine große Bedrohung sahen, vor denen sie die
militärische Großmacht Russland schützen konnte. So schlossen sich in den
Jahren von 1554 bis 1557 alle baschkirischen Stämme nach und nach
Russland an. Russland gewährte den Baschkiren weitgehende Autonomie,
Religionsfreiheit und ein Besitzrecht auf Grundlage der Erbfolge. Die
Baschkiren stellten Russland in verschiedenen Kriegen ihre kämpferischen
Fähigkeiten zur Verfügung. Baschkortostan gehört zu den reichsten
Republiken Russlands, was vor allem an der gut entwickelten Infrastruktur
liegt. Das Gebiet verfügt über eigene Erdölvorkommen und
petrochemische Industrie. Nördlich der Hauptstadt Ufa befindet sich der
größte petrochemische Komplex Europas. Die Bevölkerung betrug bei der
Volkszählung 2010 4.072.292 Personen, darunter Russen (36,1%),
Baschkiren (29,5%) und Tataren 25,4%) als große Volksgruppen.
Amtssprachen sind Russisch und Baschkirisch

Ausstellung „Freundeskreis "Brücke nach Ufa" e. V. – 15 Jahre Brückenbau"

Ausstellung „Freundeskreis "Brücke nach Ufa" e. V. – 15 Jahre Brückenbau:  Geschehnisse, Begebenheiten 2003 – 2018“

In Jahr 2018 feiert der Verein Freundeskreis "Brücke nach Ufa" e.V. sein 15-jähriges Jubiläum. Dank der ungebrochenen Faszination zwischen den Völkern Deutschland und Russland konnten seitdem unzählige Freundschaften geschaffen und die Hoffnung auf ein gutes Miteinander verstärkt werden. 

Zusammen mit der Fachstelle Bodenseekreis aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!" präsentierten wir am 10.05.2018 in der Alten Fabrik Mühlhofen unsere Ausstellung zur Vereinsgeschichte: „Freundeskreis "Brücke nach Ufa" e. V. – 15 Jahre Brückenbau: Geschehnisse, Begebenheiten 2003 – 2018“.

Schülerprojekt „Pflanze deinen eigenen Zirbelkieferbaum“

Mit dem Workshop am Dienstag, den 7. November 2017, startete das neue Schülerprojekt "Pflanze deinen eigenen Zirbelkieferbaum". 

Die Schüler/innen de Grundschule in Sipplingen erlebten einen Tag, der lange in Erinnerung bleibt und ihr Leben prägen wird.

JZS-2_2017

Jugendprojekt „Play, learn and act together“ der Jörg-Zürn-Gewerbeschule - Fortsetzung

Schüleraustausch in Ufa, Russland (Baschkirien), 29.Sept.-9.Okt. 2017

11 Schüler/innen des Technischen Gymnasiums und des Berufskollegs für biologisch-technische Assistenten  zusammen mit den Lehrern Patrick Schillinger und Peter Gött besuchten das UNESCO-Gymnasium Nr. 39 in Ufa, einer Millionenstadt am Ural, zu der die Schule seit dem Flugzeugunglück 2002 Beziehungen pflegt. 

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