Jugendprojekt „Play, learn and act together“ der Jörg-Zürn-Gewerbeschule

 

Der Schüleraustausch in Überlingen fand in der Zeit von 29.4. bis 8.5. statt.

Sieben Schülerinnen, vier Schüler mit ihrer Lehrerin Polina Sakhanevich vom Gymnasium 39 in Ufa, aus der Republik Baschkortostan, waren zu Gast bei Schülerfamilien der Jörg-Zürn-Gewerbeschule.

Organisiert und begleitet wurde der Austausch durch die Lehrkräfte Peter Gött, Monika Kurtsiefer und Patrick Schillinger, sowie der Deutschlehrerin Polina Sakhanevich. Es ist bereits der dritte gegenseitige Schüleraustausch der beiden UNESCO-Projektschulen.

2012/13 und 2015 fanden die Begegnungen unter den Projekttiteln „Die Welt im Wassertropfen“ und „Kunst verbindet“ statt.

Das diesjährige Projekt hieß „Play, learn and act together“ und war darauf ausgerichtet, dass die Gäste möglichst viel Zeit mit den Gastgeberschüler/innen und in den Familien verbrachten, so dass die Arbeits- und Freizeitphasen im gemeinsamen Handeln gestaltet wurden. 

Der Schüleraustausch in Überlingen fand in der Zeit von 29.4. bis 8.5. statt. 

Sieben Schülerinnen, vier Schüler mit ihrer Lehrerin Polina Sakhanevich vom Gymnasium 39 in Ufa, aus der Republik Baschkortostan, waren zu Gast bei Schülerfamilien der Jörg-Zürn-Gewerbeschule. 

Organisiert und begleitet wurde der Austausch durch die Lehrkräfte Peter Gött, Monika Kurtsiefer und Patrick Schillinger, sowie der Deutschlehrerin Polina Sakhanevich. Es ist bereits der dritte gegenseitige Schüleraustausch der beiden UNESCO-Projektschulen. 

2012/13 und 2015 fanden die Begegnungen unter den Projekttiteln „Die Welt im Wassertropfen“ und „Kunst verbindet“ statt. 

Das diesjährige Projekt hieß „Play, learn and act together“ und war darauf ausgerichtet, dass die Gäste möglichst viel Zeit mit den Gastgeberschüler/innen und in den Familien verbrachten, so dass die Arbeits- und Freizeitphasen im gemeinsamen Handeln gestaltet wurden. 

Es waren spielerische Elemente wie Kennenlernenspiele (Vorstellungs-, Rollenspiele), musische Elemente (gemeinsames Erlernen von Liedern und tänzerischen Szenen), Aktivitäten wie der Besuch des Europaparks oder Proben und Aufführung des Theaterstücks, und zusätzlich Lernen im und außerhalb des Unterrichts (Besuch des Goldbacher Stollens, Unterricht in Russisch, Deutsch, Englisch, Mikrobiologie, Holzbau, Metallbau). Das erforderte von den Lehrkräften und Schüler/innen die Bereitschaft auf Verzicht bzw. Nachholen des Stoffes, sowie die Bereitschaft, den gemeinsamen Unterricht schüler- und handlungszentriert auszurichten und ihn auch von den Schülern in Eigenregie gestalten zu lassen.

Der Besuch der Flugzeugabsturzstelle in Brachenreute mit Nadja Wintermeyer vom Verein „Brücke nach Ufa“ bewegte die Schüler, denn auch vom Gymnasium 39 Ufa verunglückten vor 15 Jahren drei Schüler – zudem war die Tragödie der Anfang einer Schulpartnerschaft. Das Theaterprojekt „Wo ist Heimat?“, eine unterhaltsame und ernste Spurensuche zum Thema Fremdsein, Heimweh und Integration fand am Ende der Begegnung vor 120 Schülern des Technischen Gymnasiums, der Berufsfachschule und den VABO-Migrantenklassen statt, und war der erfolgreiche Höhepunkt des gemeinsamen Probens. Verschiedene Szenen am Flughafen, bei der Einreise nach Deutschland und im Unterricht einer Migrantenklasse wurden mit deutschen, russischen und afrikanischen Schülern in drei Proben einstudiert. Im Vergleich zur Vorpremiere am Vortag vor den Eltern steigerten sich die Schüler/innen bei der Premiere noch einmal. Ein langanhaltender Applaus und ein deutsches Liebeslied als Zugabe vorgetragen, waren untrügliche Zeichen einer besonderen Zusammenarbeit deutscher und russischer Schüler.

Die elf Schüler/innen der Jörg-Zürn-Gewerbeschule freuen sich schon auf die Begegnung in Ufa im Herbst von 29. September bis 9. Oktober.

Pressebericht über den Besuch 

 

  

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