Online-Diskussionsabend "Öffentliche Informationen"

Persönliche Verantwortung und das Menschenrecht auf öffentliche Information als Kriterien einer funktionierenden Demokratie

29. Oktober um 18:00 – 19:30

 
Online-Diskussionsabend

Persönliche Verantwortung und das Menschenrecht auf öffentliche Information als Kriterien einer funktionierenden Demokratie

29. Oktober um 18:00 – 19:30

 
  • Ausführliche Beschreibung

Persönliche Verantwortung und das Menschenrecht auf öffentliche Information als Kriterien einer funktionierenden Demokratie
Oktober 29 um 18:00 – 19:30

 

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Informationen durch Staat und Bevölkerung spielt eine große Rolle in der modernen Gesellschaft. Dabei stellt die Rechtsstaatlichkeit, wie wir sie in Deutschland haben, keine Selbstverständlichkeit dar und muss geschützt und gefördert werden.

Das wollen wir an einem historischen Beispiel der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zeigen. Innerhalb der ersten zehn Tage wurde eine große Menge an radioaktiver Materie in die Umwelt freigesetzt. Die Bevölkerung in den umliegenden Gebieten wurde aber nicht über die Gefahr in Kenntnis gesetzt, da man eine Panik vermeiden wollte. Die offizielle Reaktion auf den Unfall wurde von einer Unterschätzung der Lage und von Desinformation geprägt. Solch eine antidemokratische Haltung hat viele Menschenleben gefordert.

Die junge Musikerin Ignis Caeruleus (alias Julia Germroth) fotografierte die heutige Lage auf ihren drei Reisen in die Sperrzone der Stadt Prypjat. Die entstandenen Bilder sollen eine Diskussion über die Grundrechte auf Informationsfreiheit und -transparenz anregen.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. (www.demokratie-leben.de)

oktober-2021

Veranstalter: Freundeskreis „Brücke nach Ufa“ e. V.

Kooperationspartner: Alevitisches Bildungswerk e.V. Demokratie leben! Koordinierungs- und Fachstelle Bodenseekreis (generationsübergreifend) in Zusammenarbeit mit Amt für Migration und Integration - Landratsamt Bodenseekreis.

 

Anmeldung: info@bruecke-nach-ufa.de

 

PRESSEBERICHT:

zum Projekt

Diskussionsabend «Öffentliche Information»

Was passierte in Tschernobyl am 26. April 1986, und was erfuhr die Öffentlichkeit? Um diese Fragen ging es beim Diskussionsabend «Persönliche Verantwortung und das Menschenrecht auf öffentliche Information als Kriterien einer funktionierenden Demokratie». Das Thema der Informationsfreiheit und -transparenz ist auch in einer Demokratischen Gesellschaft aktuell und bedürft eines Bürgerlichen Engagements.

Fast zwei Dutzend Gäste sahen sich dazu fünf Kurzfilme im Beisein der baschkirischen Regisseurin Gulnaz Galimullina-Makieva an und lauschten den Liedern der jungen Künstlerin Ignis Terrae (alias Ignis Caerelius) in einer Zoom-Veranstaltung.

Am historischen Beispiel der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl entfachte der Überlinger Verein „Freundeskreis Brücke nach Ufa“ e.V. zusammen mit dem Projektpartner Alevitisches Bildungswerk e.V. Koordinierungs- und Fachstelle Bodenseekreis Demokratie leben! eine rege Diskussion über einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Informationen durch den Staat und seine Bürger. Parallelen zwischen dem sogenannten GAU in Tschernobyl und dem SuperGAU im japanischen Fukushima am 11. März 2011 wurden gezogen.

Tatsächlich, so die Meinung, sind die offiziellen Reaktionen auf den Unfall von einer Unterschätzung der Lage und von Desinformationen geprägt. Nur durch den Druck der Weltgesellschaft wurde erzwingen, dass die Wahrheit preisgegeben wurde.

Freundeskreis Brücke nach Ufa zeigte sich erfreut über das rege Interesse an dieser Veranstaltung, die wegen der aktuellen Situation online via Zoom-Session stattfand. Deshalb wurde entschieden, dass der Verein diese Diskussion Ende November in Präsenz mit den Schülern der Jörg-Zürn-Gewerbeschule durchführen wird.

Die Veranstaltung wurde durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. (www.demokratie-leben.de)

Kooperationspartner: Alevitisches Bildungswerk e.V. Koordinierungs- und Fachstelle Bodenseekreis (generationsübergreifend) Demokratie leben! in Zusammenarbeit mit Amt für Migration und Integration - Landratsamt Bodenseekreis in Friedrichshafen.

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