Projekttag 16.04.2021

Projekte LGS2020, die auf 16. April 2021 verschoben wurden:

Workshop „Pflanze deinen eigenen Zirbelkiefer Baum“ mit Elvira Ismagulova (geplant 29.09.2020)

- Vortrag-Präsentation „Monisto“ mit Gulnaz Makieva (geplant 01.10.2020)

Erstaufführung in Deutschland: Film von Gulnaz Makieva „Never again

 

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Zwei Projekte im Rahmen der Landesgartenschau 2020 in Überlingen, die wegen der Situation im Jahr 2020 verschoben wurden, finden am 16. April 2021 (voraussichtlich im Lankreispavillion der LGS) statt:

Workshop „Pflanze deinen eigenen Zirbelkiefer Baum“ mit Elvira Ismagulova (geplant 29.09.2020)

- Vortrag-Präsentation „Monisto“ mit Gulnaz Makieva (geplant 01.10.2020)

Erstaufführung in Deutschland: Film von Gulnaz Makieva „Never again

 

1. Workshop „Pflanze deinen eigenen Zirbelkiefer Baum“

Sibirische Zirbelkiefer ist wohl eine der gesündesten und vielseitigsten Pflanzen der Welt. Wissenschaftler haben festgestellt, dass schon 100 g von diesen Nüssen den Tagesbedarf an wichtigsten Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen abdecken. Tatsache ist, dass Sibirische Zedern die menschliche Aufmerksamkeit sehr schätzen. Vor einigen Tausend Jahren bedeckten Zedernwälder das gesamte Territorium Europas.

Ob ein Bäumchen aus einem Kern auch zu Hause aufgezogen werden kann? Ja! Frau Elvira Ismagilova, die Gründerin des Vereines „Kedrovaya Tropa "(„der Zirbelkiefer Pfad") wird ihre Erfahrungen und Kenntnisse in diesem Workshop mitteilen. In den ersten Lebensjahren wächst das Bäumchen langsam und nach drei Jahren kann es bereits im Freiland gepflanzt werden. Mit guter Pflege können die ersten Zirbelzapfen schon in 15 Jahren geerntet werden. Im Wald tragen die Sibirischen Zedern ihre Früchte erst im Alter von 30-35 Jahren. Allgemein wächst der Baum sehr langsam und kann bis 1000 Jahre alt werden – es ist also eine „Langzeitinvestition“. Um eine Höhe von durchschnittlich 25 m bis 30 m zu erreichen, benötigen diese Pflanzen ca. 200 bis mehr als 400 Jahre. Das kleine Bäumchen strahlt eine sehr positive Energie aus.

Geschichtenerzähler Roland Gelfert und Bard Eloas Lachenmayr sorgen für die Künstlerische Begleitung.

2. Vortrag-Präsentation mit der Ausstellung „Monisto“

    In ihrem Vortrag "Baschkirische Sprichwörter in Fotografien" umschreibt die bekannte russische Fotografin Gulnaz Makieva die Geschichte der Baschkirischen Tracht und nimmt die Zuhörer in die Ausstellung "Monisto" mit.

Die Historiker sind sich darüber nicht einig: was kam zuerst: Monete oder Monisto. Es gibt die Auffassung, dass der Name dieses alten Frauenschmucks aus dem indoeuropäischen „moni“ (Hals) kommt. Die Verbindung mit dem Lateinischen „moníle“ - Halskette, Pferdemähne- und „moneo“ vorwarnen oder - schützen ist auch möglich. Im Altgriechischen bedeutet „monisto“ allein, der Einzige, daher stammt auch „Monismus“ in der Philosophie: Betrachten der Vielfalt der Welterscheinungen im Sinne eines Ursprungs, einer Grundlage der Existenz. Für eine solche hält die Autorin der Ausstellung diese, leider in Vergessenheit geratene, Geschichte.

Für das Jahr der Baschkirischen Sprache und die Weltfolkloriada in Baschkortostan, die wegen Corona-Pandemie verschoben sind, wurde eine neue Konzeptreihe „Baschkirische Sprichwörter in Fotografien“ erstellt, die auf baschkirischen, russischen und englischen Sprichwörtern basiert, die dieselbe Symbolik haben.

3. Erstaufführung in Deutschland: Film von Gulnaz MakievaNever again

Gulnaz Makieva ist nicht nur gute Fotografin, sie ist auch durch internationalen Preise anerkannt Regisseurin, die in der Bodenseeregion nicht unbekannt ist.

    Film „Never again“ - die Geschichte eines Partisanen, der einen Feldzug durch das von Deutschland besetzte Gebiet führte und 218 Juden das Leben rettete. Im August 1942 führten 270 Menschen jüdischer Nationalität eine extrem lebensgefährliche Operation. Nur nachts gingen sie durch das von den Nazis besetzte Gebiet. In zwei Monaten legten sie 1.500 Kilometer zurück. 218 erreichten ihr strebsames Ziel. Sie folgten einem Mann: dem aus Baschkortostan stammenden Partisanen Nikolai Kiselev. Die Überlebenden dieser Kampagne ließen sich hauptsächlich in Israel und in Amerika nieder. Ihre Nachkommen, die etwa 2.000 Menschen zählen, sind auf der ganzen Welt verstreut. Wir haben es geschafft, mit mehreren Teilnehmern der Kampagne zu sprechen und den Film "Never again" zu drehen.
Der Regisseurin ist es gelungen, mehrere Zeitzeugen zu finden, damit auf der Grundlage der Interviews dieser Film entstehen konnte.

 

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