Online Filmpräsentation mit Diskussion

Online Filmvorführung am 08.05.2021 um 19:00 Uhr. 
"Im August 1942 brachen 270 Menschen jüdischen Glaubens zu einem gefährlichen Fußmarsch auf. Unter Führung eines Partisanen legten sie in 2 Monaten 1500 Kilometer zurück. 218 Flüchtlinge erreichten schließlich ihr Ziel. Sie wurden gerettet von dem aus Baschkortostan stammenden Nikolay Kiselyov."
Eine Diskussion mit der Regisseurin im Anschluss.

 

Den Projektbericht (Pressebericht) finden Sie am Ende dieser Seite.

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Online Filmpräsentation mit Diskussion

Online Filmvorführung am 08.05.2021 um 19:00 Uhr. 
"Im August 1942 brachen 270 Menschen jüdischen Glaubens zu einem gefährlichen Fußmarsch auf. Unter Führung eines Partisanen legten sie in 2 Monaten 1500 Kilometer zurück. 218 Flüchtlinge erreichten schließlich ihr Ziel. Sie wurden gerettet von dem aus Baschkortostan stammenden Nikolay Kiselyov."
Eine Diskussion mit der Regisseurin im Anschluss.

 

Den Projektbericht (Pressebericht) finden Sie am Ende dieser Seite.

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  • Ausführliche Beschreibung

 

Online Filmvorführung am 08.05.2021 um 19:00 Uhr

 

Dieses Projekt wurde von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt und auf "DemokratieLeben!" Webseite veröffentlicht.


Eine Diskussion mit der Regisseurin Gulnaz Makieva findet im Anschluss statt.

kl-plakat_presse

Das ist die Geschichte des Partisanen Nikolay Kiselyov, der 218 Juden das Leben rettete, indem er sie heimlich durch das, von Deutschland besetzte, Gebiet führte. Im August 1942 brachen 270 Menschen jüdischen Glaubens zu einem gefährlichen Fußmarsch auf. Unter Führung des Partisanen legten sie in 2 Monaten 1500 Kilometer zurück. Die einzelnen Etappen konnten sie nur nachts bewältigen, aus Angst vor Entdeckung durch die Nazis.
218 der ursprünglich 270 jüdischer Flüchtlinge erreichten schließlich ihr Ziel.
Sie waren von einem Mann gerettet worden, dem aus Baschkortostan stammenden Nikolay Kiselyov.


Verpassen Sie nicht diese einmalige Gelegenheit und sehen Sie die spannende Geschichte selbst.

 

Mit der freundlichen Unterstützung der Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben! Bodenseekreis (generationsübergreifend).

 

Projektbericht:

Filmpremiere von „Kiselyov’s Liste“ stößt auf Interesse

Verein „Brücke nach Ufa“ und Bundesprogramm „Demokratie leben!“ betreten mit interaktiver Veranstaltung Neuland

 

Mit der Premiere des russischen Films „Kiselyov’s Liste“ hat der Überlinger Verein „Freundeskreis Brücke nach Ufa“e.V. zusammen mit dem Projektpartner „Demokratie leben!“ Neuland betreten. Rund zwei Dutzend Gäste sahen sich den Film im Beisein der baschkirischen Regisseurin Gulnaz Galimullina Makeeva in einer Zoom-Veranstaltung an und diskutierten anschließend mit ihr über das Filmprojekt.

Der Film erzählt von der Rettung von mehr als 200 Juden im 1942 von der deutschen Wehrmacht und SS besetzten Belarus, das damals Teil der Sowjetunion war. Nikolay Kiselyov kämpfte zu der Zeit als Partisan in der Gegend nördlich von Minsk, wo er mit seinen Leuten auf die Kinder, Frauen und alten Menschen traf. In einem drei Monate dauernden Fußmarsch über 1500 Kilometer brachte er sie in Sicherheit.  
218 Menschen entkamen auf diesem Weg dem Morden der deutschen Truppen. Die Überlebenden sorgten dafür, dass dem Baschkiren in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Waschem (Israel) mit dem Eintrag in die Namensliste der „Gerechten“ ein Denkmal für seine selbstlose Hilfe gesetzt wurde.
Der Film schildert eindrucksvoll die Gefahren und Entbehrungen, welche die Gruppe um Kiselyov damals auf sich genommen hatte. Regisseurin Gulnaz Galimullina Makeeva begleitet darin Zeitzeugen auf ihrem Weg nach Jad Waschem und in deren alte Heimat nach Belarus. „Diese wahre Geschichte ähnelt in vielem, vor allem im Mut und der Menschlichkeit ihres Helden, an den Mann, dem schon einmal mit dem Film „Schindlers Liste“ ein Denkmal gesetzt wurde. Und doch ist die Geschichte des Nikolay Kiselyov eine ganz andere,“ sagte die Vorsitzende des Vereins „Brücke nach Ufa“ e.V.

Erfreut über das rege Interesse an dieser Veranstaltung, die wegen der Corona-Pandemie über Zoom stattfand, zeigte sich Hasan Ögütcü aus Friedrichshafen für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das als Partner der „Brücke nach Ufa“ auftrat.

Die Hosts der Veranstaltung:     die-hosts-08-05-2021

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